Hypnose Kontraindikationen: Wann ist eine Hypnose für dich (nicht) geeignet?

Hypnose ist eine sanfte, aber extrem wirkungsvolle Methode, um unser Unterbewusstsein und unsere Psyche nachhaltig zu verändern. Diese Kraft der Hypnose kann sich grundsätzlich jeder gesunde Mensch zunutze machen.

Dennoch gibt es einige Situationen im Leben, in denen die folgenden Hypnose-Kontraindikationen zutreffend sein können und eine Hypnosetherapie nicht oder nur unter bestimmten Rahmenbedingungen stattfinden sollte.

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Hypnose ist eine sehr alte und bewährte Technik, die aber immer noch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen hat.

Möchtest du tiefer in die wissenschaftliche Seite von Hypnose, Trance und Unterbewusstsein eintauchen, dann empfehle ich dir unseren Beitrag: Wie funktioniert Hypnose?

Hypnose Kontraindikationen: Das Wichtigste auf einen Blick

Als Faustregel gilt: Hypnose ist für alle psychisch und körperlich gesunden Menschen bestens geeignet. In diesem Fall ist Hypnose eine völlig schmerzfreie und wirkungsvolle Methode und das Ausprobieren lohnt sich!

Umgekehrt bedeutet dies, dass Menschen, die unter psychischen oder bestimmten körperlichen Krankheiten leiden, sich zuerst informieren sollten, unter welchen Rahmenbedingungen eine Hypnosetherapie in Frage kommt oder ob alternative Therapien besser geeignet sind.

Hypnose ist für alle geistig und körperlich gesunden Menschen bestens geeignet.

Und ob eine dieser Fälle auf dich zutrifft, das schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

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Wann ist eine Hypnose oder Hypnosetherapie für dich (nicht) geeignet? Die Antwort gibt es hier.

Was sind Kontraindikationen?

Kontraindikationen – auch Gegenanzeigen oder Gegenindikationen genannt – sind Umstände, die gegen die Anwendung eines Medikaments oder einer Methode (wie den Einsatz der Hypnose) sprechen oder nur unter Abwägung der möglichen Risiken für den Klienten durchzuführen sind.

Kontraindikationen bei der Hypnose sind jedoch nicht nur abhängig von psychischen oder körperlichen Erkrankungen des Patienten, sondern auch von der Ausbildung und der Erfahrung des Hypnosetherapeuten! Mögliche Kontraindikationen sind immer ernst zu nehmen und bei Unsicherheit empfehlen wir dir vor der Hypnose-Anwendung die Rücksprache mit einem qualifizierten Facharzt oder Therapeuten.

Wichtiger Unterschied: Hypnotiseure mit und ohne Heilerlaubnis

Die Einsatzgebiete der Hypnose sind riesig. Dennoch lassen sich zwei grundlegende Anwendungsfelder unterscheiden:

  1. Hypnoseanwendungen, die nur mit einer vom Gesundheitsamt vergebenen Heilerlaubnis durchgeführt werden dürfen.
  2. Hypnoseanwendungen, die auch ohne Heilerlaubnis oder Approbation durchgeführt werden dürfen.

Die klassische Grundausbildung von Hypnotiseuren deckt bereits ein breites Spektrum von Einsatzgebieten ab. Um Hypnose aber im medizinischen Kontext nutzen zu dürfen, etwa zur Behandlung von körperlichen oder psychischen Krankheiten, ist es notwendig, dass der Hypnotiseur neben seiner Hypnose-Grundausbildung auch über eine entsprechende medizinische Befugnis verfügt.

Der Hypnotiseur könnte zusätzlich etwa Psychologischer Psychotherapeut, Arzt, Facharzt oder Heilpraktiker sein, um den Klienten qualifiziert und zielführend behandeln zu dürfen. Je nachdem, wie komplex das Thema ist, sollte der Hypnotiseur zusätzlich speziell zur Behandlung des Krankheitsbildes Hypnosetechniken erworben haben, also sich beispielsweise auf den Einsatz der Hypnose bei Depression spezialisiert haben.

In einigen Fällen ist eine medizinische Ausbildung sogar vorgeschrieben. In jedem Fall aber klärt dich ein seriöser Hypnosetherapeut über seine Befugnisse auf und lehnt eine Behandlung im Zweifel ab oder verweist dich an einen qualifizierten Therapeuten.

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Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Klient und Hypnotiseur ist entscheidend für den Therapieerfolg. Ein guter Hypnosetherapeut macht keine Geheimniskrämerei und beantwortet alle offenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen!

Wichtig: Das Verhältnis von Therapeut und Klient beruht immer auf Vertrauen. Zu Beginn einer Sitzung macht ein seriöser Hypnotiseur eine Anamnese und befragt dich zu möglichen psychischen und körperlichen Krankheiten.

Bei Unsicherheit kannst und solltest du vor Beginn der Therapie bei deinem Hypnose-Therapeuten nachfragen, ob er über ausreichende Fortbildungen und Qualifikationen verfügt. Es geht um deine Gesundheit und um den Erfolg der Hypnose-Therapie. Fragen und eine offene Kommunikation sind erwünscht!

Hinweis: Unser Angebot an Hypnose-Online-Kursen und Hypnose-Audio-Dateien hier bei FREIgefühlt richtet sich ausschließlich an körperlich und geistig gesunde Menschen, bei denen die aufgeführten Kontraindikationen nicht zutreffen.

Kontraindikationen: Auswirkung der Hypnose bei psychischen und körperlichen Krankheiten

Leidest du unter einer der folgenden Krankheiten, dann erfährst du jetzt, welche Auswirkungen eine Hypnose haben kann, welches Risiko für dich als Klient besteht und was wir dir in deinem konkreten Fall empfehlen.

Geistige Behinderung

Zwar können geistige Behinderungen ein sehr vielfältiges Erscheinungsbild haben, gemeinsam haben jedoch alle geistigen Behinderungen, dass eine gesunde Gehirnfunktion beeinträchtigt ist.

Neben dem eher als gering einzuschätzendes Risiko, dass der Klient die Hypnose als unangenehm empfindet, ist das eigentliche Problem, dass es keine ausreichenden klinischen Studien über mögliche Kontraindikationen gibt, die die Wirkung der Hypnose einschätzen können. Ob Hypnose bei einer geistigen Behinderung überhaupt wirkt, ist fraglich.

 

Unsere Empfehlung: Finger weg von allen Online- oder YouTube-Hypnosen! Falls Hypnose als Therapiemethode in Erwägung gezogen wird, können wir nur dringend zu einem erfahrenen, qualifizierten Therapeuten raten.

Akute Psychosen

Leidest du unter Psychosen, also einem Zustand, der durch eine vorübergehende Veränderung im Erleben der Realität gekennzeichnet ist, ist bei der Anwendung der Hypnose äußerste Vorsicht geboten! Die Gehirnaktivität ist bei psychischen Krankheiten modifiziert.

Während der Trance können durch die Hypnose psychische Krankheitsschübe ausgelöst werden. Es besteht außerdem das Risiko, dass der Klient einen Horrortrip während der Trance erlebt. Allgemein sind Kontraindikationen bei Psychosen nur schwer einschätzbar.

 

Unter Psychosen fallen insbesondere folgende Krankheitsbilder:

  • Schizophrenie und wahnhafte Störungen (psychische Erkrankung, die das Denken und die Gefühlswelt der Betroffenen stört. Es kommt zu einem Realitätsverlust, Störungen der Wahrnehmung und Wahnvorstellungen.)
  • Borderline (Persönlichkeitsstörung, die durch Instabilität und Überempfindlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen, Instabilität des Selbstbildes, extremen Stimmungsschwankungen und Impulsivität charakterisiert ist.)
  • Zwangsgedanken, Zwangshandlungen u.ä.
Diagnostizierte Depressionen

Eine krankhafte Depression ist eine Gemütsstörung, die ein Gefühl von Traurigkeit hervorruft. Eine über einen langen Zeitraum andauernde gedrückte Stimmung, Interessenlosigkeit und Antriebslosigkeit sind typische Anzeichen einer Depression. In unserem Kontext wichtig zu verstehen ist, dass es sich um eine krankhafte Depression, also eine psychische Krankheit handelt.

Auch bei einer Depression sind die Gehirnaktivitäten verändert und die Kontraindikationen der Hypnose schwer einschätzbar. Ob eine Hypnose sinnvoll ist, muss im Einzelfall abgewägt werden. In vielen Fällen kann eine Hypnose die Depression lindern, in seltenen Fällen kann die Depression jedoch durch eine Hypnose auch verstärkt werden.

Eine mögliche gefährliche Kontraindikation ist, dass die Patienten Suizid-Tendenzen entwickeln. Gelegentlich wird die Hypnose als Begleittherapie eingesetzt. In jedem Fall entscheidend ist aber die Qualifikation des Therapeuten. Echte Depressionen sind ernsthafte Erkrankungen, die in professionelle Hände gehören.

Einnahme von Psychopharmaka

Die Wirkungsweise von Psychopharmaka ist eine Veränderung auf die Gehirnaktivität sowie den Hirnstoffwechsel. Das Problem ist, dass bei der Kombination aus Psychopharmaka und Hypnose die Wechselwirkung nicht einschätzbar ist. Es besteht das Risiko, dass es durch die Hypnose zu unerwünschten Kontraindikationen und Nebenwirkungen kommt. Wenn überhaupt, sollte eine Hypnosetherapie nur von qualifizierten Therapeuten und nach einer ausgiebigen Risiko-Nutzen-Abwägung eingesetzt werden.

Substanzabhängigkeiten & Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit):

Leidest du unter einer Substanzabhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten, dann kann die regelmäßige Einnahme dieser Substanzen dazu führen, dass deine Gehirnaktivität verändert und der Hirnstoffwechsel beeinträchtigt ist. Ist die Gehirnaktivität durch Suchtkrankheiten oder Substanzen verändert, kann die Wirkungsweise der Hypnose nicht eingeschätzt werden. Zu möglichen Kontraindikationen bei Suchtkrankheiten zählen unerwünschte „Horror-Trips“ sowie psychische Labilität nach der Hypnose. In den meisten Fällen wird während der Abhängigkeit keine Hypnosetherapie eingeleitet, sondern erst nach dem Entzug. Standard-Hypnosen aller Art sind nicht geeignet.

Hinweis: Raucher sind davon ausgenommen. Hypnose bei Rauchentwöhnung ist beliebt und äußerst wirkungsvoll.

Kürzlicher Schlaganfall oder Herzinfarkt

Hast du kürzlich einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten, dann gilt allgemein die Empfehlung, mindestens 6 Wochen zu warten, bevor mit einer Hypnosetherapie begonnen wird UND erst nach Rücksprache mit deinem behandelnden Facharzt.

Warum? Hypnose kann im Trancezustand dazu führen, dass sich unsere Blutgefäße erweitern und sich damit der Blutfluss verändert. In ungünstigen Fällen kann dies zu einem erneuten Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

Zwar ist dieses Risiko der Hypnose Kontraindikationen gering, aber es besteht. Daher gibt es schlichtweg keinen Grund ein gesundheitliches Risiko einzugehen, insbesondere, da es in diesem Fall eine Frage der Zeit ist, bis die Hypnosetherapie wieder angewandt werden darf.

Schwere Herz-Kreislauferkrankung

Auch schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie eine Herzinsuffizienz oder einer Herzrhythmusstörung können während der Hypnose Kontraindikationen haben. Zu den möglichen Risiken bei Störungen des Herz-Kreislaufsystems zählen, dass während der Entspannung, die durch den Zustand der Trance bewusst herbeigeführt wird, es zu einer Unteraktivierung des Herz-Kreislaufsystems kommen kann.

Herzstillstand und Kreislaufzusammenbrüche sind mögliche Gefahren, die bei einer schweren akuten Herzerkrankung eintreten können. Falls überhaupt eine Hypnose-Therapie in Erwägung gezogen wird, sollte dies nur an Orten praktiziert werden, an denen eine entsprechende Notfallversorgung gewährleistet ist (z.B. im Krankenhaus). Meistens werden jedoch alternative Behandlungsformen bevorzugt.

Thrombose

Bei einer Thrombose liegt allgemein eine Gefäßverstopfung vor. Da eine mögliche Auswirkung der Hypnose ist, dass unsere Blutgefäße sich im Trancezustand durch Entspannung weiten, besteht die Gefahr, dass sich der Thrombus löst, wandert und du dich plötzlich in Lebensgefahr befindest.

Empfehlung: Bei einer akuten Thrombose darf Hypnose nicht angewandt werden. Dabei spielt es auch keine Rolle, über welche Qualifikationen der Hypnosetherapeut verfügt. Eine Hypnosetherapie ist nur dann möglich, wenn keine Thrombose-Gefahr mehr besteht und der behandelnde Arzt einer Hypnotherapie zugestimmt hat. In allen anderen Fällen besteht Lebensgefahr!

Schwere Erkrankung des Nervensystems

Leidest du unter einer Funktionsstörung des Zentralen Nervensystems, z.B. unter ALS, Parkinson oder Multiples Sklerose, besteht bei der Hypnose ein hohes Risiko an Kontraindikationen. Es ist nicht sicher, ob das Nervensystem bei krankhaften Störungen die Suggestionen, die während der Trance gegeben werden, richtig verarbeiten. Oder ob es aufgrund falscher Verarbeitung zu unerwünschten Nebenwirkungen wie einer Verstärkung der Krankheit kommen kann. Mögliche Kontraindikationen müssen gegenüber einem möglichen Nutzen individuell abgewogen werden, auch unter Berücksichtigung der Stärke der Nervenkrankheit. Wenn überhaupt, empfehlen wir ausschließlich einen Hypnotiseur / eine Hypnotiseurin mit medizinischer Ausbildung.

Epilepsie und ähnliche Anfallserkrankungen

Bei der Erkrankung Epilepsie kommt es zu einer Funktionsstörung des Nervensystems, häufig in Kombination mit epileptischen Anfällen. Je nach Stärke der Epilepsie besteht die Gefahr, durch die Hypnose einen epileptischen Anfall auszulösen. Hypnose ist jedoch bei Epilepsie nicht grundsätzlich abzulehnen, da vielen Epilepsie-Patienten durch Hypnose gut geholfen werden kann.

Dies ist jedoch immer individuell zu entscheiden und nur von einem qualifizierten Hypnotiseur mit Heilerlaubnis oder medizinischer Ausbildung durchzuführen, bestenfalls sogar nur in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus, wo ein eventuell ausgelöster Epilepsie-Anfall direkt behandelt werden kann.

Schwangerschaft

Zwar ist eine Schwangerschaft natürlich keine Krankheit, dennoch handelt es sich um eine körperliche und psychische Ausnahmesituation im Leben einer Frau.

In der frühen Schwangerschaft besteht das (geringe) Risiko einer Fehlgeburt, zur späteren Schwangerschaft besteht die Gefahr, dass durch den entspannten Zustand der Trance Wehen ausgelöst werden können. Trotz der möglichen Kontraindikationen habe ich hervorragende Erfahrungen mit Hypnose während meiner Schwangerschaft gemacht. Ich habe meine komplette innere Geburtsvorbereitung durch hypnotische Anwendungen unterstützt und auch Hypnobirthing erfolgreich angewandt.

Wichtig ist immer die Anwesenheit eines qualifizierten Hypnotiseurs / Hypnotiseurin.

Minderjährige

Grundsätzlich ist eine Hypnose bei Kindern und Jugendlichen möglich, allerdings sind vorrangig kleine Kinder sehr sensibel für Suggestionen. Auch können Kinder und Jugendliche leicht in eine sehr tiefe Trance fallen und es können starke Emotionen auftreten. Sofern Eltern für ihre Kinder und Jugendliche eine Hypnosetherapie in Erwägung ziehen, sollte dies immer bei einem auf Hypnosetherapie für Kinder spezialisierten Arzt oder Psychotherapeuten stattfinden.

Online-Hypnosen aller Art (und auch unser Angebot hier bei FREIgefühlt) ist für Kinder unter 18 Jahren ungeeignet! Grundsätzlich ist natürlich nur nach ausdrücklichem Einverständnis der Eltern eine Hypnose für Kinder zulässig.

Spannend und zielführend sind sog. Stellvertreter-Therapien. Dabei handelt es sich um eine indirekte Therapiemethode, bei denen Eltern eine Hypnosetherapie machen, stellvertretend für ihre Kinder. In unserem Beitrag Flugangst bei Kindern erläutern wir diese Therapie-Methode am Beispiel von Flugangst.

Migräne

Migräne ist grundsätzlich kein Grund, von einer Hypnose-Therapie abzusehen. Die meisten Migräne-Klienten sind ausgezeichnet hypnotisierbar und eine Hypnose-Sitzung hilft den Patienten optimal.

Da die meisten Patienten jedoch während der Migräne sehr sensibel sind für etwa Geräusche und Körperempfindungen, kann diese Übersensibilität das Erreichen der Trance sehr erschweren. Im Fall von Migräne ist es immer ratsam, einen Termin bei einem Hypnotiseur in der Praxis zu machen.

ADS/ADHS

Beim Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) und bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) können mitunter bestimmte Gehirnfrequenzen nicht erzeugt werden und nicht alle Hypnose-Anwendungen erzielen daher den gewünschten Erfolg. Zwar gibt es nicht direkt Kontraindikationen, aber die Hypnose kann mitunter ihre Wirkung verfehlen.

Daher ist es ratsam, die Hypnose-Sitzung bei einem Therapeuten in der Praxis zu machen. Grundsätzlich kann die Hypnose aber auch bei ADS/ADHS-Patienten große Erfolge erzielen und zur allgemeinen Entspannung beitragen.

Starke Erschöpfung

Bei übermäßiger Müdigkeit besteht das Risiko, dass der Klient während der Hypnose einschläft und den Zustand der Trance nicht aufrechterhalten kann. Zwar gibt es keine direkten Kontraindikationen, aber meistens verfehlt die Hypnose ihre Wirkung, wenn der Klient nicht „mitmachen“ kann.

Niedriger Blutdruck

Durch die Entspannung, die während der Trance erzielt wird, kann es passieren, dass der Blutdruck weiter absinkt. In der Regel pendelt sich der Blutdruck auf ein Minimum ein, sodass keine Gefahr für den Patienten besteht. Wichtig ist nur, dass der Hypnotiseur große Aufmerksamkeit darauf legt, dich wieder richtig aus der Trance auszuleiten.

Daher ist es ratsam, dass du den Hypnotiseur vor der Sitzung auf deinen niedrigen Blutdruck hinweist oder bei Online-Anwendungen genügend Zeit einplanst, bevor du wieder Aktivitäten machst, die deine volle Konzentration erfordern (z.B. eine Prüfung oder Autofahren).

Lesetipp: Was ist der Unterschied zwischen Meditation und Hypnose? Erfahre hier, wie ähnlich oder verschieden beide Methoden in ihrer Wirkung und Anwendung tatsächlich sind.

Häufige Fragen & Antworten: Ist Hypnose die richtige Wahl für mich?

Ich habe Angst vor der Hypnose: Sollte ich diese Methode trotzdem ausprobieren?

Wenn du das Bedürfnis hast oder das Gefühl hast, Hypnose könnte dir helfen, dann spricht nichts dagegen, eine Hypnose auszuprobieren. Sehr ängstlichen Personen rate ich jedoch im Zweifel zu einem Termin vor Ort in einer Hypnose-Praxis. Online-Hypnose ist in diesem Fall ungeeignet.

Wichtig: Keine Person sollte zur Hypnose überredet werden. Hast du Angst vor der Hypnose, gibt es auch hervorragende Alternativen, wie z.B. die kognitive Verhaltenstherapie, EMDR oder eine analytische Psychotherapie.

Umgekehrt kann es sein, dass diese Angst jedoch daher kommt, dass Hypnose als Technik nicht verstanden wurde und die Unsicherheit auf ein Fehlen an Informationen zurückzuführen ist. In diesem Fall empfehle ich dir, diesen informativen und spannenden Beitrag zu lesen: Was ist Hypnose?

Mir fehlt das Vertrauen in Hypnose: Kann eine Hypnosetherapie trotzdem erfolgreich sein?

Diese Frage möchte ich gerne etwas differenziert beantworten:

  • Manchmal kann es vorkommen, dass die Chemie zwischen Hypnotiseur und Klient nicht stimmt (sog. Rapport). In diesem Fall fehlt das Vertrauen in den Hypnotiseur und eine Therapie oder einmalige Sitzung sollte unterlassen werden. Vertrauen ist die Basis für eine erfolgreiche Therapie und ein Wohlfühlen während des Zustandes der Trance. Das Angebot ist groß, suche einfach nach einem Therapeuten, der dir sympathisch ist.
  • Fehlt jedoch ganz allgemein das Vertrauen in die Hypnose, kannst du die Methode natürlich trotzdem ausprobieren. Doch auch hier gilt: Keiner sollte Hypnose gegen seinen Willen machen. Es gibt immer Alternativen. Vielleicht führen dich eine Meditation oder bestimmte Achtsamkeitsübungen eher an dein Ziel?
Ich habe Bedenken, die gegen eine Hypnosetherapie sprechen. Was kann ich tun?

Fragen und informieren! Verantwortung zu übernehmen für sich selbst und seine Gesundheit, ist der Schlüssel für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben.

Es ist die Aufgabe eines Hypnotiseurs, dir zu helfen. Es ist sein Beruf. Daher kann ich dich nur dazu ermutigen, alle offenen Fragen vor Beginn einer Hypnosetherapie zu klären. Auch wir sind immer für dich da. Hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder schreib uns eine Mail an info[at]freigefuehlt.de

Häufig sind Bedenken auch an die Frage geknüpft, ob sich Hypnose lohnt und die Kosten, die dafür aufgebracht werden müssen, den Versuch wert sind. Daher haben wir den transparenten Beitrag Hypnose Kosten & Preise geschrieben, mit allen Informationen aus erster Hand.

Spannend könnte auch unser Beitrag  Was ist mit Hypnose alles möglich? sein, in dem wir die Chancen und Grenzen der Hypnosetherapie beleuchten.

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Hinweis: Unser Angebot an Hypnose-Online-Kursen und Hypnose-Audio-Dateien hier bei FREIgefühlt richtet sich ausschließlich an körperlich und geistig gesunde Menschen, bei denen die aufgeführten Kontraindikationen nicht zutreffen.

Ist das bei dir nicht der Fall, dann sind unsere Hypnose-Kurse genau die richtige Wahl für dich und eine tolle Möglichkeit, um positive Veränderungen in Gang zu bringen. Denn Hypnose macht richtig Spaß, ist einfach und extrem wirkungsvoll.

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Lesetipp: In unserem Beitrag Was ist das Unterbewusstsein? erfährst du alles, was es zu unserem inneren Piloten zu wissen gibt.

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Hypnose-Kontraindikationen | Mein persönliches Fazit

Anne Haffner: Autorin bei FREIgefühlt zu den Themen Meditation und Hypnose

In einigen Fällen ist Hypnose nicht, oder nur unter bestimmten Rahmenbedingungen die richtige Wahl. Sämtliche Hypnose-Kontraindikationen sollten ernst genommen werden!

Mein Tipp für einen maximalen Behandlungserfolg: Beachte das richtige Verhalten vor der Hypnose sowie das beste Verhalten nach der Hypnose.

Treffen die Kontraindikationen jedoch nicht auf dich zu, so ist Hypnose eine wunderbare, schmerzfreie Methode, die ganz ohne Nebenwirkungen wertvolle Veränderungen im Unterbewusstsein voranbringt. In diesem Fall freue ich mich für dich, dass du die positive Kraft einer Hypnose selbst erleben kannst. Hinsetzen, entspannen und genießen!

Viel Spaß dabei.

Anne Haffner Unterschrift

Ich hoffe, mein Beitrag zu den Hypnose-Kontraindikationen konnte dir helfen und dir eine gute Übersicht geben. Welche Erfahrungen hast du bereits mit Hypnose gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Um Freiheit zu finden, bin ich auf Weltreise gegangen. Doch die wahre Reise meines Lebens begann erst, als ich Meditation und Hypnose entdeckte. Ich freue mich riesig darauf, hier auf FREIgefühlt gemeinsam mit dir in unser inneres Universum einzutauchen!


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