MEDITATION

Das Wort Meditation macht in unserer heutigen Welt die Runde. Es ist ein regelrechter Hype rund um dieses jahrtausendalte Phänomen ausgebrochen. Führungskräfte praktizieren es ebenso wie Mönche, Menschen mit Schlafproblemen, spirituell Begeisterte und alle, die ihre Persönlichkeit weiterentwickeln wollen. Wie passt das zusammen?

Das Interesse am Meditieren ist weltweit vorhanden, doch damit häufen sich auch die Fragen. Was ist Meditation überhaupt? Welche Vorteile bietet das Meditieren und warum solltest du noch heute damit anfangen?

Hier klären wir all das für dich und begleiten dich auf deinem individuellen Weg zur Meditation. Viel Spaß dabei!

Definition: Was ist Meditation?

Um zu verstehen, was hinter dem Begriff der Meditation steckt, muss man zwei grundliegende Ebenen voneinander unterscheiden: Meditation als Tun und Meditation als Sein.

  1. Meditation als Technik ist eine Geistesübung, während der die Aufmerksamkeit gezielt gelenkt wird. Ihr liegt immer ein Ziel zugrunde – zum Beispiel Stress zu reduzieren, die Konzentration zu steigern, Gedanken zur Ruhe zu bringen oder die Gesundheit zu fördern.
  2. Meditation als natürlicher Zustand des Seins hingegen ist die bewusste Wahrnehmung deines Selbst im zeitlosen Jetzt. Ihre Funktion besteht also darin, dich zurück ins Hier und Jetzt zu bringen, allerdings ohne dabei ein in der Zukunft liegendes Ziel anzustreben.

Die komplette Antwort auf die Frage, was Meditation wirklich bedeutet, findest du in unserem Beitrag Was ist Meditation?

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Meditation bedeutet eine faszinierende Reise nach Innen und ist ein Schlüssel zu mehr Freiheit und Glück im Alltag!

Vorteile: Was bringt Meditation?

Meditation ist längst kein Nischenthema mehr, sondern eine Disziplin, deren Wirkungen auf Geist und Körper mittlerweile sehr gut erforscht sind. Insbesondere in den letzten Jahren beschäftigen sich unzählige wissenschaftliche Studien mit den Effekten und Vorteilen des Meditierens.

Zahlreiche Studien bestätigen heute, was altindische Gelehrte seit Jahrtausenden wussten: Meditation hat hervorragende positive Effekte auf Körper und Geist!

Doch was genau bringt Meditation und welches sind die konkreten Vorteile?

Erfahre im Beitrag Was bringt Meditation? die 15 wichtigsten Wirkungen des Meditierens, sowie einfache Übungen um von den Vorteilen der Meditationspraxis sofort zu profitieren.

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Infografik: Was bringt Meditation? 15 wichtige Vorteile im Überblick. © FREIgefühlt

Anwendung: Meditieren lernen in unter 1 Minute

Du hast Lust bekommen Meditation selbst auszuprobieren? Dann haben wir eine gute Nachricht für dich: Meditieren lernen ist die einfachste Übung der Welt. Auch wenn sie nicht unbedingt leicht ist. ;)

Als Meditationslehrer hat Sebastian schon viele Anfänger auf ihrem Weg zum Meditieren begleitet und weiß, worauf es ankommt. In diesem Beitrag erzählt er dir alles, was du wissen musst um erfolgreich zu meditieren und zeigt dir mit einer einfach umzusetzenden Anleitung, wie du in nur 5 Schritten mit Erfolg Meditieren lernst.

Besonders hilfreich für Anfänger ist auch die ausführliche FAQ mit allen Antworten zu den häufigsten Fragen rund um den Meditations-Beginn.

Mit dieser Anleitung wirst du Meditieren lernen in unter 1 Minute und erfährst alles, was du für eine erfolgreiche Meditation wissen musst.

Meditationsanleitung zum wahren Selbst

Diese Anleitung ist eine Meditationstechnik, die dich vom Tun zum Sein führen wird. Folgst du dieser Anweisung, so wird diese Meditation zu einer wunderbaren, magischen Selbsterfahrung. 

Diese Meditationsanleitung hilft dir Schritt für Schritt dabei die turbulenten Schichten aus Gedanken und Gefühlen zur Ruhe kommen zu lassen. Ganz sanft und doch zielgerichtet führt dich diese Technik zur Erkenntnis was darunter liegt, was immer präsent und unveränderlich ist: reines Bewusstsein, erfüllt von Freude, Liebe und Freiheit.

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Tipp: Lade dir hier unsere Meditationsanleitung zum wahren Selbst als kostenloses eBook herunter!

Hier findest du unsere Meditationsanleitung in 5 Schritten, die dich zu deinem wahren Selbst führt, zur Essenz deines Wesens. Gespannt?

Meditationssitz: Wie sitze ich beim Meditieren richtig?

Wie sitze ich richtig während der Meditation? Welche Sitzhaltung eignet sich für Anfänger am besten? Und wie finde ich einen bequemen Meditationssitz, der mich während des Meditierens nicht ablenkt?

Gerade Anfänger wissen oft nicht recht, wie sie sich bequem hinsetzten können. Das liegt meistens daran, dass die einfachen und angenehmen Meditationshaltungen unbekannt sind…

Entscheidend für die richtige Sitzhaltung ist, dass Gedanken und Geist zur Ruhe kommen können (und nicht durch Druckstellen abgelenkt wird) und der Körper Entspannung finden kann. Wichtig ist außerdem eine aufrechte Körperhaltung, sodass deine Atmung und Energie ungehindert fließen können.

Deswegen stellen wir dir im Beitrag Meditationssitz die fünf besten Sitzhaltungen vor, in denen du bequem und ungestört meditieren kannst.

Meditationszubehör: Was brauche ich zum Meditieren wirklich?

Eigentlich braucht man zum Meditieren nichts, außer Ruhe und Entschlossenheit. Und doch kann das richtige Meditationszubehör einen großen Unterschied machen! Denn richtig ausgewählt, gibt es einige Utensilien, die die Meditationspraxis im Alltag bereichern und vor allem erleichtern.

Dazu zählen in erster Linie:

Eine Übersicht mit all unseren Ratgebern zum besten Zubehör für deine Meditation findest du in der Kategorie Meditationszubehör.

Meditationsarten: Die verschiedenen Meditationstechniken im Überblick

Es gibt unzählige Meditationsarten, Anwendungen und Techniken mit unterschiedlichen Effekten und Zielen. Einige der Meditationsformen möchten dich zur Erleuchtung führen, zur Erkenntnis deiner wahren Natur jenseits von Körper und Gedanken, andere helfen dir dabei Glaubenssätze aufzulösen, Entspannung zu finden oder bei der Heilung von Krankheiten…

Jede Meditationsart hat ihre Berechtigung aber es gibt nicht die eine ultimative Technik, die für jeden perfekt geeignet ist. Daher hilft nur eines: Ausprobieren! Teste verschiedene Meditationsformen und finde heraus, welche Meditationsart oder welche Kombination aus Meditationstechniken sich für dich persönlich am besten eignet. Das gilt übrigens für Anfänger ebenso wie für Fortgeschrittene.

Wir probieren immer gerne neue Anwendungen und Formen aus, da es Abwechslung in die tägliche Meditationspraxis bringt und jede Technik auch neue Erkenntnisse und Erfahrungen bereit hält.

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Meditationsarten gibt es wie Sand am Meer. Mein Tipp: Ausprobieren!

Die Meditationsformen sind oft so unterschiedlich, dass es fast schwer fällt zu glauben es handele sich in allen Fällen um Meditationsübungen. Zwischen sehr viel Bewegung, Ruhemeditation im Stillen, Achtsamkeitsmeditationen mit Konzentration auf Atmung oder Körper und fröhlich schillernden Mantra-Meditationen ist die Auswahl an Meditationsformen ausgesprochen groß!

Zu den bekanntesten Meditationsarten zählen:

  • Mantra Meditation: Eine Anleitung in 8 Schritten für deine persönliche und spirituelle Entwicklung.
  • Mantra: Unser ausführlicher Beitrag über das Geheimnis der spirituellen Klänge der Mantras und warum du sie für dich nutzen solltest.
  • Mudras: Die 12 wertvollsten Handgesten und ihre Bedeutung für deine Meditation.
  • Japa Mala: Alles was du über die Meditation mit der traditionellen Gebetskette wissen musst.
  • Vipassana: Diese Technik nutze schon Siddharta Gautama – der Buddha – um Menschen auf ihrem Weg ins Nirvana zu helfen. Heute wird diese wertvolle Technik in mehrtägigen kostenlosen Seminaren weltweit gelehrt. Kern der Meditationsform ist ein intensiver Body-Scan, der deine Achtsamkeit auf jede Zelle deines Körpers lenkt, sodass du während des Meditierens alle Körperempfindungen mit Gleichmut wahrnehmen kannst. Während dieser Achtsamkeitsübung lenkst du deine ganze Konzentration auf das Hier und Jetzt, sodass deine Gedanken zur Ruhe kommen können. Vipassana ist eine hervorragende Technik, auch für Anfänger!
  • Atemübungen / Pranayama: Atemübungen sind ganz einfache Konzentrationsübungen bei denen deine Aufmerksamkeit auf dem Atem liegt. Zu den einfachsten Atemübungen gehört die Atem-Zähl-Meditation, die Atem-Fluss-Meditation sowie Anapanasati (die Achtsamkeit des Atems).
  • Zen-Meditation: Zen ist eine Form des Buddhismus, deren zentrale Übung das Zazen (Sitzmeditation) ist. Ziel des Zazen ist es, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und die Realität der Dinge jenseits aller Konzepte wahrzunehmen.
  • Metta-Meditation: Im Buddhismus ist diese Meditationsart ein wichtiges Fundament und die Meditation der Liebe, des Mitgefühls und der Güte.
  • Kundalini Meditation: Diese Meditationstechnik wird häufig auch als Schüttelmeditation bezeichnet und zählt zu den aktiven und bewegten Meditationsarten. Bewegung steht hier klar im Fokus, daher ist diese Meditationsart geeignet für Menschen mit einem gesunden und schmerzfreien Körper.
  • Dynamische Meditation nach Osho: Eine faszinierende Meditationstechnik mit 5 bewegten Phasen, die idealerweise und gerade zu Beginn in einer Gruppe praktiziert wird.
  • Transzendentale Meditation: Eine kostenpflichte und markenrechtlich geschützte Form, die vom indischen Yogi Maharishi Mahesh gelehrt wurde.
  • Gehmeditation: Die Gehmeditation eignet sich hervorragend um draußen in der wundervollen Ruhe der Natur praktiziert zu werden! Mein Tipp: Barfuß oder mit Barfußschuhen ausprobieren. Diese Meditationsart wurde im Westen insbesondere durch den vietnamesischen Mönch Thich Nhat Hanh bekannt.
  • Klangschalen-Meditation: Klangschalen besitzen die energetische Kraft, dein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen und in Harmonie zu bringen.

Meine 5 besten Tipps für einen erfolgreichen Einstieg in die Meditation

  1. Dauer: Die perfekte Anzahl an Minuten, die du täglich meditieren musst um Erfolg zu haben, gibt es nicht! Trotzdem ist es gerade am Anfang sinnvoll sich ein tägliches Ziel zu setzen um Meditation nachhaltig in den Alltag zu integrieren. Wie wäre es zu Beginn zum Beispiel mit 5 bis 10 Minuten täglich? Bereits diese kurze Zeitspanne reicht nachweislich aus um Stress zu reduzieren, Gelassenheit und Entspannung in deinen Alltag zu bringen und deine Gedanken für einen Moment an dir vorbeiziehen zu lassen.
  2. Gedanken: Gerade zu Beginn ist es völlig normal, dass die Gedanken keine (Ruhe-) Pause einlegen, nur weil du gerade meditierst. Versuche deine Achtsamkeit einfach wieder auf deine Atmung oder deinen Körper oder auf die Anleitung der gewählten Meditationsart zu lenken. Auch deine Gedanken dürfen da sein, nur musst du ihnen keine Aufmerksamkeit schenken.
  3. Sei sanft zu dir selbst: Es gibt Tage, an denen die Konzentration während des Meditierens leicht fällt und andere Tage, an denen Gedanken sehr ablenken und sich einfach keine innere Ruhe einstellen will… Beides ist völlig in Ordnung und darf sein. Mit etwas Übung wird die Meditation immer tiefer, das Erreichen höherer Bewusstseinszustände leichter und die positiven gesundheitlichen Effekte auf dein Nervensystem, Körper und Geist immer spürbarer.
  4. Ruhe: Geräusche können gerade Anfänger sehr stark ablenken, versuche daher für die ersten Minuten völlig ungestört zu sein, sodass deine Achtsamkeit nur bei dir liegt. Am besten setzt du dich auf den Boden (zum Beispiel auf ein Meditationskissen), nimmst eine bequeme Meditationshaltung ein und schließt deine Augen. Mein Tipp: Schalte das Handy auf lautlos!
  5. Atmung: Dein Atem ist die Brücke zwischen deiner inneren und äußeren Welt und das wertvollste Instrument um deine Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt zu bringen. Aus diesem Grund empfehle ich dir zu Beginn jeder Meditationseinheit immer eine kurze Atem-Übung: Konzentriere dich für 3-5 Atemzüge voll und ganz auf deinen Atmung und spüre, wie sich beim Einatmen dein Brustkorb hebt und sich dein Bauch mit Luft füllt. Wiederhole diese Übung ein paar Mal und spüre selbst, wie schnell Geist und Gedanken bei der Konzentration auf den Atem zur Ruhe finden. Danach kannst du ganz einfach mit der Meditationsübung deiner Wahl loslegen.

Meditation: Mein persönliches Fazit

Meditation ist für jede Lebenssituation ein echter Game-Changer!

Tiefe Entspannung und Gelassenheit, eine Reise in eine neue Welt zu höheren Bewusstseinszuständen, die innere Stimme wieder hören zu können sowie einen Augenblick tiefen Friedens empfinden zu dürfen, das sind für mich nur einige der vielen Vorteile, die die Meditation mir schenkt und die ich im Alltag nicht mehr missen möchte.

Die Methoden der Meditation sind dabei so vielfältig, dass es einfach Spaß macht Neues auszuprobieren! Meditationserfolg misst sich nicht in Stunden oder Minuten, es ist ein Zustand des Seins.

Sei während der Meditation offen, neugierig und voller Hingabe. Lass dich ganz auf dich und deine Gefühle ein und denke daran, dass alles genau so sein darf wie es gerade ist.

Ich wünsche dir ganz viel Freude bei der Meditation und bei deinem individuellen Weg zu mehr Glück, Frieden und Freiheit!

Anne Haffner Unterschrift

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